Tagebuch (53)
Wat kütt, dat kütt! Kaum etwas langweilt mich so sehr, wie die breit analysierte, gewichtig vorgetragene Innenschau von Menschen, die genau wissen: „Wie es ihnen geht“, „was sie brauchen“, „wie sie sich fühlen“.
Wat kütt, dat kütt! Wir wissen nicht, was der nächste Tag bringen wird, sicher aber wird er wenig Rücksicht darauf nehmen, ob uns das, was kommt, angenehm ist. Die Welt ist Geschenk und Aufgabe, nehmen wir sie an!
Für Mariendonk heißt das in dieser Woche konkret, dass wir ausloten, was an Gästearbeit wieder möglich ist. Das ist mit viel Arbeit verbunden: Hygienekonzepte, eventuell Anfragen an das Ordnungsamt, Umorganisieren von Arbeit. Und immer gilt: Wat kütt, dat kütt! Steigende Infektionszahlen werden alles zunichte machen. Aber auch wenn sie weiter sinken: Den normalen Betrieb wird es nicht geben, eher Veranstaltungen im Garten oder in der Scheune.