Ich sympathisiere in keiner Weise mit irgendwelchen Verschwörungstheorien, aber ich denke schon, dass wir uns klarmachen müssen, dass Leben potentiell gefährlich ist. Das Sicherste in der Corona-Pandemie ist es, zuhause zu bleiben, niemanden hereinzulassen und zu warten, bis alles vorbei ist und sei es den Rest des Lebens. Alles andere kann tödlich sein. Aber ist ds Leben, ist so viel Sicherzeit nicht auch eine Art von Tod, zumindest sozialer Tod?
Wenn wir leben wollen, und Leben bedeutet für mich vor allem Kommunikation, dann müssen wir etwas riskieren, das wird uns jetzt sehr klar, aber es galt letztlich immer schon. Jede Teilnahme am Straßenverkehr, jeder Besuch eines Schwimmbads, jedes Essen im Restaurant war immer schon gefährlich.
Nicht leichtsinnig sein, abwägen und Gott um seinen Segen bitten. Dann handeln und die Folgen im Glauben tragen.