„Fürchte dich nicht, denn ich habe dich ausgelöst, ich habe dich beim Namen gerufen, du gehörst mir! Wenn du durchs Wasser schreitest, bin ich bei dir, wenn durch Ströme, dann reißen sie dich nicht fort. Wenn du durchs Feuer gehst, wirst du nicht versengt, keine Flamme wird dich verbrennen. Denn ich, der Herr, bin dein Gott, ich, der Heilige Israels, bin dein Retter“ (Jes 43,2f).

Ich versuche zu glauben und mich nicht zu fürchten, denn
1.) ich werde mich vermutlich nicht anstecken
2.) selbst wenn ich mich anstecke, muss es keine Symptome geben
3.) selbst wenn es Symptome gibt, müssen die nicht schwer sein,
4.) selbst wenn ich schwer krank werde, kann ich wieder gesund werden
5.) selbst wenn ich sterbe, ist das nicht das Ende, sondern ein neuer Beginn.

Dazu ein Witz, den ich öfter erzähle, weil er für mich mehr ist als ein Witz:
Ein Ehepaar stirbt bei einem Autounfall. Sie kommen beide in den Himmel und gehen dort umher. Während die Frau die himmlische Herrlichkeit genießt, wird der Mann immer mürrischer. Irgendwann merkt sie es und fragt ihn, was er denn hat. Darauf er: „Wenn du mit deinen dämlichen Knoblauchpillen nicht gewesen wärst, hätten wir das alles schon Jahre früher haben können.“
Damit mich niemand falsch versteht: Das Leben ist ein großes Gut und wir sollten es nicht leichtfertig auf's Spiel setzen. Aber wir sollten es auch nicht vergötzen. Das Beste kommt noch!