In einem Film über C. S. Lewis heißt es: „Wir lesen um zu wissen, dass wir nicht allein sind“, ein Motto, das mir persönlich sehr wichtig ist. Im Moment könnte ich auch formulieren: „Wir schreiben um zu erfahren, dass wir nicht allein sind“, da ich so viele Rückmeldungen auf meinen Eintrag vom 8.2. erhalten habe. Offenbar gibt es viele Menschen in unserer Kirche, die verwirklichen wollen, was man die „Ordnung der Liebe“ nennt, d.h. Gott an erste Stelle zu setzen und alles andere seinem Rang entsprechend an zweite oder dritte Stelle.
Aber natürlich gab es auch Gegenwind. Deshalb hier als Klarstellung: Ich habe nichts gegen die tridentinische Messe, die ein offiziell zugelassener Ritus ist, und auch nichts gegen Mundkommunion! Es ist mir wichtig, die Hostie mit größter Ehrfurcht zu kommunizieren, wofür es meiner Ansicht nach verschiedene Möglichkeiten gibt. Wenn jedoch Menschen in der Coronazeit lieber ganz auf die Kommunion verzichten als sie mit der Hand zu empfangen, dann habe ich dafür kein Verständnis, sondern es gilt in meinen Augen das Wort Jesu: „Ihr gebt Gottes Gebot preis und haltet euch an die Überlieferung der Menschen... Sehr geschickt setzt ihr Gottes Gebot außer Kraft, um eure eigene Überlieferung aufzurichten“ (Mk 7,8f).