Meine große Frage ist, wie wir auch in Zukunft ein wirklich kontemplatives Leben führen können, ohne uns von all dem, was möglich ist und was man müßte / sollte / brauchte zu sehr in Beschlag nehmen zu lassen.
Diese Frage spitzt sich angesichts der heutigen Medien zu und wir sprechen in der Gemeinschaft immer wieder darüber. Für mich selbst ist das schwierig, denn ich muss als Äbtissin die ganze Gemeinschaft hören und darf ihr nicht meine eigenen Überzeugungen aufdrängen, andererseits bin ich den neuen Medien gegenüber sehr viel reservierter eingestellt als der Durchschnitt unserer Gemeinschaft. Ich sehe die Chancen, aber ich fürchte, die Verluste sind größer, nicht nur in unserer monastischen Gemeinschaft.