Durch die Pandemie, durch mein eigenes Älterwerden und in der Auseinandersetzung mit der momentanen kirchlichen Situation lerne ich, von Tag zu Tag zu leben und die Zukunft als unplanbar Gott zu überlassen.
„Wenn auch unser äußerer Mensch aufgerieben wird, der innere wird Tag für Tag erneuert...“ (2Kor 4,16). Dass der äußere Mensch aufgerieben wird, erlebe ich, um die Erneuerung des inneren kann ich nur bitten. Es ist damit ähnlich wie mit dem täglichen Brot: Gott gibt uns kein Brot, das für immer reicht, auch nicht per Zauberwort eine bleibende innere Kraft, aber er gibt uns Tag für Tag das, was wir zum Leben brauchen. Aber ich ertappe mich immer wieder dabei, doch für morgen vorsorgen zu wollen.