Ich lese kirchliche Publikationen und finde vieles beeindruckend und oft auch nachahmenswert; Menschen setzen sich für andere ein, suchen neue Formen von Spiritualität. Doch oft habe ich den Eindruck, dass Christus fast keine Rolle spielt oder höchstens an 8., 17. oder 23. Stelle.
„Christus nichts vorziehen“ - das ist für mich der wichtigste Satz der Benediktusregel, nach der ich lebe. Aber ist das wirklich nur eine Maxime für Mönche und Nonnen? Oder ist dieser Satz nicht ein Zusammenfassung dessen, was für alle Christen gilt?
Vor einiger Zeit durfte ich aus Anlass des Godehardjahres im Bistum Hildesheim einen Vortrag zum Thema „Christus nichts vorziehen“ halten. Wer sich dafür interessiert, findet ihn unter https://www.mariendonk.de/index.php/kloster.