Herzlich willkommen

Wir freuen uns, dass Sie unsere Homepage besuchen. Sie finden hier Informationen über unsere Gemeinschaft, über unseren Gottesdienst und über die Art und Weise, wie wir unseren Glauben leben.
Wir laden Sie ein, bei uns Gast zu sein und an unserem Gottesdienst und an unseren Veranstaltungen teilzunehmen

 

Aktuelles

Weihnachtsgottesdienste 2019  in der Abtei Mariendonk

24.12.   Heiliger Abend

  • 17:00 Uhr Abendgebet (Vesper), keine Messe
  • 22:15 Uhr Wortgottesdienst (Matutin)
  • anschließend 24:00 Uhr Christmette

25.12.   Weihnachten

  • 8:00 Uhr Eucharistiefeier mit Morgenlob
  • 11:30 Uhr Mittagsgebet
  • 17:00 Uhr Abendgebet (Vesper)
  • 19:00 Uhr Nachtgebet (Komplet)

 26.12.   2. Weihnachtstag

  • 7:00 Uhr Eucharistiefeier mit Morgenlob
  • 11:30 Uhr Mittagsgebet
  • 18:00 Uhr Abendgebet (Vesper)
  • 20:00 Uhr Nachtgebet (Komplet)

 

 

 

Was tun die einzelnen Schwestern?
Jede Schwester hat in unserer Gemeinschaft ganz verschiedene Aufgaben, meistens eine oder zwei Hauptaufgaben und mehrere "Nebenjobs". Das ist bereichernd und ein guter Ausgleich, manchmal aber auch Vielerlei, so dass man nicht weiß, was zuerst zu tun ist. In loser Folge sollen hier die einzelnen Schwestern vorgestellt werden:
Schwester Lioba
ist unsere Cellerrarin, d.h. verantwortlich für die Verwaltung des Klosters und für die Finanzen. Außerdem ist sie zuständig für unseren  Park (Gestaltung, Unkraut jäten, Sträucherschnitt) und unser Land, das wir zum Teil verpachtet haben. Schwester Lioba hält Seminare und Vorträge, hauptsächlich zu psychologischen Themen.
 

„Dein Reich komme“ - zum Hochfest Christkönig
Bei dieser Bitte des Vaterunsers müssen wir uns ehrlich fragen: Wollen wir das wirklich? Das Kommen des Reiches Gottes würde bedeuten, dass Gott in unserem Leben die Herrschaft übernimmt. Das hieße zugleich die Absage an jede andere Herrschaft, die Absage an alle Reservate unserer Selbstherrlichkeit, unserer Egozentrik, unserer Gier nach den Dingen dieser Welt. Wenn Gottes Reich kommt, fallen alle unsere kleinen Reiche in sich zusammen. Wollen wir das wirklich?
Wenn wir beten „dein Reich komme“, lassen wir zu, dass er in unser Leben eintritt und in ihm wirkt. Das ersehnen wir und fürchten zugleich, Gott könnte unser Gebet erhören und wirklich kommen. Denn wenn sein Reich kommt, ist dieses Kommen immer auch das Gericht über unsere Auflehnung gegen Gott und über das eigene Reich, das wir uns errichtet haben. Wenn wir beten “dein Reich komme” bedeutet das, dass wir bereit sind, prüfen zu lassen, ob unser Leben auf Gold, Silber, kostbaren Steinen, Holz, Heu oder Stroh erbaut ist (vgl. 1 Kor 3,12) und dass wir zustimmen, dass Gott alles zerstört, was nicht in dieses sein Reich paßt. Denn Gottes Reich ist kein Ort, noch nicht einmal ein Zustand, im letzten ist er es selbst. Wenn wir beten, sein Reich möge kommen, beten wir darum, in das Leben des dreifaltigen Gottes eingelassen zu werden.

 

Was tun die einzelnen Schwestern?
Jede Schwester hat in unserer Gemeinschaft ganz verschiedene Aufgaben, meistens eine oder zwei Hauptaufgaben und mehrere "Nebenjobs". Das ist bereichernd und ein guter Ausgleich, manchmal aber auch Vielerlei, so dass man nicht weiß, was zuerst zu tun ist. In loser Folge sollen hier die einzelnen Schwestern vorgestellt werden:
Schwester Laurentia
ist mit mit 96 Jahren unsere älteste Schwester. Bis Juli war sie ihrem Alter entsprechend mobil und konnte am Gottesdienst und an  unseren Veranstaltungen teilnehmen. Nach einem schweren Infekt im Sommer ist sie nun aber bettlägerig und braucht sehr viel Hilfe. Auf eigenen Wunsch lebt sie daher zur Zeit in "Haus Salus", dem Seniorenheim der "Schwestern Unserer Lieben Frau", das sich in Mülhausen - 4 Km von uns entfernt - befindet.

 

Gelesen
"Es ist eine besondere Ironie, dass viele Menschen in der modernen Welt das Christentum für eine private Weltanschauung halten, für eine Reihe privater Storys. Einige Christen haben dieser Falle direkt in die Hände gespielt. Aber im Prinzip besteht der Hauptpunkt des Christentums darin, dass es eine Story anbietet, die die Story der ganzen Welt ist. Beim Christentum geht es um öffentliche Wahrheit. Ansonsten würde es in irgendeine Art von Gnostizismus zusammenbrechen" (N.T.Wright, Das Neue Testament und das Volk Gottes (Marburg 2011) S.70.